(2007-05-08) Bulgarische Immobilie – Neuer Businesspark in Bulgarien
Frage eines guten Immobilenmanagements in Bulgarien hat zum Investitionsgeschäft des Jahres geführt. „Businesspark Sofia“ wird verkauft, teilten die internationalen Immobilienagenturen mit, die Büros in Sofia haben. Die Information über ein eventuelles Geschäft, welches die Analysatoren als „das größte Investitionsgeschäft des Jahres“ zu definieren geneigt sind, bestätigte am Donnerstag auch der Geschäftsführer des Parks Rossen Plevneliev.
Wir untersuchen die Verkaufsmöglichkeiten, das Interesse seitens institutioneller Investoren aus der ganzen Welt ist groß, sagte er. Der Businesspark im Sofioter Stadtviertel „Mladost“, der Eigentum der deutschen Unternehmergesellschaft „Lindner“ ist, ist tatsächlich eines der größten Projekte auf dem Gebiet der Immobilien in den letzten Jahren. Sein Bau begann 2004 und bis Ende nächsten Jahres werden auf seinem Gelände von 220 Dekarn insgesamt 35 Businessgebäude errichtet.
Objekt eines eventuellen Geschäfts werden 90 Dekar Land und 13 Gebäude, die Eigentum von „Lindner“ sind, sein Die restlichen sind Eigentum korporativer Kunden. „Lindner“ ist Unternehmer und kein Investitionsfonds oder institutioneller Investor und schon seit der Entstehung des Projektes wussten wir, dass er eines Tages verkauft wird, sagte Plevneliev. Der Preis, den wir in zwei Jahren bekommen würden, wird wahrscheinlich derselbe sein, den wir in sechs Monaten bekommen würden, deshalb haben wir eingeschätzt, dass der Zeitpunkt
zur Untersuchung der Verkaufsmöglichkeit geeignet ist, ergänzte er mit der Richtigstellung, dass es ein Geschäft nur dann geben wird, wenn ein ausreichend guter Preis erreicht wird.
Die Prozedur zum Verkauf des Businessparks ist in zwei Etappen vorgesehen. Auf der ersten Etappe wird eine Einladung an über 50 Investoren, die weltweit tätig sind und wovon jeder Aktiva im Wert von über 300 Mio. Euro verwaltet, gerichtet. Nach Eingang deren Angebote wird eine Liste der engeren Wahl von fünf-sechs Fonds erstellt, mit denen verhandelt wird. Es wird erwartet, dass der gesamte Ablauf etwa ein Jahr dauern wird. Zum exklusiven Investitionsberater zum Geschäft wurde die Internationale Gesellschaft Colliers International über deren Büros in München und Sofia angemietet. Es wurde auch eine Anwaltskanzlei in Deutschland hinzugezogen, die beim Prozess hilft, der nach Worten von Experten kompliziert und langwierig ist.
Unsere Erwartungen sind, dass dieses für unser Land großangelegte und ehrgeizige Geschäft ein Signal den großen institutionellen Investoren zur positiven Entwicklung der Wirtschaft und des Immobiliensegments in Bulgarien geben wird, kommentiert der Generalmanager des bulgarischen Büros von Colliers Ivan Velkov. Er bezeichnete den eventuellen Verkauf als „ für den Markt Zeichen setzend“.
Es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass dies das größte Investitionsgeschäft für dieses Jahr ist, kommentiert Arch. Valeri Leviev, Geschäftsführer von Elta Consult, dem bulgarischen Vertreter von CB Richard Ellis. Die weltweit tätige Beraterfirma für Immobilien wurde ebenfalls über ihr deutsches und österreichisches Büro seitens eines der potentiellen Käufers zur Prozedur hinzugezogen. Leviev zufolge ist das Interesse in Deutschland sehr groß, wobei mehrere Fonds bereits Angebote unterbreitet haben. Alle Parteien enthielten sich aber der Bekanntgabe von Bewerbernamen mit dem Argument, dass dies die Verhandlungen beeinflussen könnte.
„Das Geschäft wird voraussichtlich bis Jahresende realisiert, indem sehr gute Kennziffern bei sehr niedrigem Ertrag erzielt werden, prognostiziert Arch. Leviev. Experten erklären, dass je höher ein Projekt bewertet wurde, desto höher der erwartete Ertrag für den Käufer ist. Nach Daten von Colliers beträgt der durchschnittliche Jahresertrag aus Gewerbeimmobilien in Sofia etwa 9%.
Die vorläufigen Untersuchungen ergeben, dass man für den Businesspark einen Preis erzielen kann, der dem Preis, zu dem derzeit Geschäfte über ähnliche Projekte in Tschechien, Ungarn und Polen getätigt werden, sehr nah liegt, sagte Rosen Plevneliev. Seiner Aussage in einer monatlichen Ausgabe zufolge kann der Preis „bei weitem besser als alles, was der Markt in Bulgarien bis zum heutigen Zeitpunkt erzielt hat“ sein. Ähnlich war auch die Prognose von Colliers. Die Gesamtinvestition von „Lindner“ in den Businesspark wird nach Angaben der Firma etwa 50 Mio. Euro für den Zeitraum von August 2004 bis Ende 2007 betragen und zusammen mit den Investitionen korporativer Kunden erreicht der Betrag zum heutigen Zeitpunkt etwa 100 Mio. Euro.
„Lindner“ ist die erste Gesellschaft, die das Zertifikat „Investor erster Klasse“ - über 100 Mio. Levs bekommen hat. Der Staat hat 13 Mio. Levs zur Errichtung und Rehabilitation von Infrastrukturelementen zur Verfügung gestellt, wobei die Mittel hauptsächlich für Straßenverbindungen aufgewendet wurden. Die U-Bahn-Trasse sieht eine Station auf dem Gelände des Businessparks Sofia 2009 vor. Mit der Beendigung des Projektes für den Businesspark wird „Lindner“ ihre Anstrengungen auf die Realisierung weiterer Investitionsprojekte bei uns richten, sagte Plevneliev. Ein solches ist der Wohnungspark, welcher jenseits der Ringstrasse liegt. In Residential Park Sofia ist die Anlage von etwa 90 Mio. Euro geplant. Er ist ein Teil des Megaprojektes Sofia Park, der ferner den Businesspark selbst und den Handelspark der spanischen Gruppe Detea umfasst. Der Bau des Wohnungskomplexes ist vom geschlossenen Typ und es wird damit gerechnet, dass er im August beginnt und die erste Etappe bis Ende nächsten Jahres fertig gestellt ist. Das ganze Projekt wird 960 Wohnungen mit einer gesamten bebauten Fläche von ca. 127 000 m2 und 765 Parkplätzen umfassen. Anfang des Jahres hat „Lindner“ ein Gebäude dem Investitionsfonds Tishman für 1.5 Mio. Euro verkauft, in welchem die Kurierfirma TNT untergebracht ist. Das Gebäude befindet sich in der Region des Flughafens von Sofia und hat eine Gesamtfläche von 3500 m2. Nach dem Vorbild des Businessparks Sofia werden zurzeit ähnliche Komplexe in Varna und Stara Zagora errichtet.
Was stellt der Park dar
Bis Ende 2007 wird es auf dem Gelände von 220 Dekarn im Businesspark Sofia 35 errichtete Gebäude mit einer gesamten bebauten Fläche von 330 000 m2 geben. Im fertig gestellten Zustand erwartet man, dass dort über 400 Firmen mit über 10000 Mitarbeitern tätig sein werden.
Der Businesspark besteht aus zwei Zonen. Die eine umfasst Einkaufs- und korporative Gebäude, die nicht Eigentum von Lindner sind. Dieser Teil besteht aus 22 Gebäuden, darunter Kino Arena, Hotel Holiday Inn, Technopolis, der Handelskomplex von BMW und andere. Der zweite Teil des Parks, dessen Eigentümer Lindner ist, besteht aus 13 Gebäuden. Davon sind 9 errichtet, die vermietet sind. Die restlichen vier sollen bis Ende 2007 errichtet werden. Im völlig fertig gestellten Zustand werden ca. 190 000 m2 abgewickelter bebauter Fläche Eigentum von Lindner sein, wovon 88000 m2 Büroflächen, etwa 8000 m2 Handelsflächen und etwa 20000 m2 Lagerflächen vermietet werden. Zurzeit sind alle Businessflächen im Park zum Preis zwischen 9 und 12 Euro pro Quadratmeter und Monat vermietet.
Wir untersuchen die Verkaufsmöglichkeiten, das Interesse seitens institutioneller Investoren aus der ganzen Welt ist groß, sagte er. Der Businesspark im Sofioter Stadtviertel „Mladost“, der Eigentum der deutschen Unternehmergesellschaft „Lindner“ ist, ist tatsächlich eines der größten Projekte auf dem Gebiet der Immobilien in den letzten Jahren. Sein Bau begann 2004 und bis Ende nächsten Jahres werden auf seinem Gelände von 220 Dekarn insgesamt 35 Businessgebäude errichtet.
Objekt eines eventuellen Geschäfts werden 90 Dekar Land und 13 Gebäude, die Eigentum von „Lindner“ sind, sein Die restlichen sind Eigentum korporativer Kunden. „Lindner“ ist Unternehmer und kein Investitionsfonds oder institutioneller Investor und schon seit der Entstehung des Projektes wussten wir, dass er eines Tages verkauft wird, sagte Plevneliev. Der Preis, den wir in zwei Jahren bekommen würden, wird wahrscheinlich derselbe sein, den wir in sechs Monaten bekommen würden, deshalb haben wir eingeschätzt, dass der Zeitpunkt
zur Untersuchung der Verkaufsmöglichkeit geeignet ist, ergänzte er mit der Richtigstellung, dass es ein Geschäft nur dann geben wird, wenn ein ausreichend guter Preis erreicht wird.
Die Prozedur zum Verkauf des Businessparks ist in zwei Etappen vorgesehen. Auf der ersten Etappe wird eine Einladung an über 50 Investoren, die weltweit tätig sind und wovon jeder Aktiva im Wert von über 300 Mio. Euro verwaltet, gerichtet. Nach Eingang deren Angebote wird eine Liste der engeren Wahl von fünf-sechs Fonds erstellt, mit denen verhandelt wird. Es wird erwartet, dass der gesamte Ablauf etwa ein Jahr dauern wird. Zum exklusiven Investitionsberater zum Geschäft wurde die Internationale Gesellschaft Colliers International über deren Büros in München und Sofia angemietet. Es wurde auch eine Anwaltskanzlei in Deutschland hinzugezogen, die beim Prozess hilft, der nach Worten von Experten kompliziert und langwierig ist.
Unsere Erwartungen sind, dass dieses für unser Land großangelegte und ehrgeizige Geschäft ein Signal den großen institutionellen Investoren zur positiven Entwicklung der Wirtschaft und des Immobiliensegments in Bulgarien geben wird, kommentiert der Generalmanager des bulgarischen Büros von Colliers Ivan Velkov. Er bezeichnete den eventuellen Verkauf als „ für den Markt Zeichen setzend“.
Es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass dies das größte Investitionsgeschäft für dieses Jahr ist, kommentiert Arch. Valeri Leviev, Geschäftsführer von Elta Consult, dem bulgarischen Vertreter von CB Richard Ellis. Die weltweit tätige Beraterfirma für Immobilien wurde ebenfalls über ihr deutsches und österreichisches Büro seitens eines der potentiellen Käufers zur Prozedur hinzugezogen. Leviev zufolge ist das Interesse in Deutschland sehr groß, wobei mehrere Fonds bereits Angebote unterbreitet haben. Alle Parteien enthielten sich aber der Bekanntgabe von Bewerbernamen mit dem Argument, dass dies die Verhandlungen beeinflussen könnte.
„Das Geschäft wird voraussichtlich bis Jahresende realisiert, indem sehr gute Kennziffern bei sehr niedrigem Ertrag erzielt werden, prognostiziert Arch. Leviev. Experten erklären, dass je höher ein Projekt bewertet wurde, desto höher der erwartete Ertrag für den Käufer ist. Nach Daten von Colliers beträgt der durchschnittliche Jahresertrag aus Gewerbeimmobilien in Sofia etwa 9%.
Die vorläufigen Untersuchungen ergeben, dass man für den Businesspark einen Preis erzielen kann, der dem Preis, zu dem derzeit Geschäfte über ähnliche Projekte in Tschechien, Ungarn und Polen getätigt werden, sehr nah liegt, sagte Rosen Plevneliev. Seiner Aussage in einer monatlichen Ausgabe zufolge kann der Preis „bei weitem besser als alles, was der Markt in Bulgarien bis zum heutigen Zeitpunkt erzielt hat“ sein. Ähnlich war auch die Prognose von Colliers. Die Gesamtinvestition von „Lindner“ in den Businesspark wird nach Angaben der Firma etwa 50 Mio. Euro für den Zeitraum von August 2004 bis Ende 2007 betragen und zusammen mit den Investitionen korporativer Kunden erreicht der Betrag zum heutigen Zeitpunkt etwa 100 Mio. Euro.
„Lindner“ ist die erste Gesellschaft, die das Zertifikat „Investor erster Klasse“ - über 100 Mio. Levs bekommen hat. Der Staat hat 13 Mio. Levs zur Errichtung und Rehabilitation von Infrastrukturelementen zur Verfügung gestellt, wobei die Mittel hauptsächlich für Straßenverbindungen aufgewendet wurden. Die U-Bahn-Trasse sieht eine Station auf dem Gelände des Businessparks Sofia 2009 vor. Mit der Beendigung des Projektes für den Businesspark wird „Lindner“ ihre Anstrengungen auf die Realisierung weiterer Investitionsprojekte bei uns richten, sagte Plevneliev. Ein solches ist der Wohnungspark, welcher jenseits der Ringstrasse liegt. In Residential Park Sofia ist die Anlage von etwa 90 Mio. Euro geplant. Er ist ein Teil des Megaprojektes Sofia Park, der ferner den Businesspark selbst und den Handelspark der spanischen Gruppe Detea umfasst. Der Bau des Wohnungskomplexes ist vom geschlossenen Typ und es wird damit gerechnet, dass er im August beginnt und die erste Etappe bis Ende nächsten Jahres fertig gestellt ist. Das ganze Projekt wird 960 Wohnungen mit einer gesamten bebauten Fläche von ca. 127 000 m2 und 765 Parkplätzen umfassen. Anfang des Jahres hat „Lindner“ ein Gebäude dem Investitionsfonds Tishman für 1.5 Mio. Euro verkauft, in welchem die Kurierfirma TNT untergebracht ist. Das Gebäude befindet sich in der Region des Flughafens von Sofia und hat eine Gesamtfläche von 3500 m2. Nach dem Vorbild des Businessparks Sofia werden zurzeit ähnliche Komplexe in Varna und Stara Zagora errichtet.
Was stellt der Park dar
Bis Ende 2007 wird es auf dem Gelände von 220 Dekarn im Businesspark Sofia 35 errichtete Gebäude mit einer gesamten bebauten Fläche von 330 000 m2 geben. Im fertig gestellten Zustand erwartet man, dass dort über 400 Firmen mit über 10000 Mitarbeitern tätig sein werden.
Der Businesspark besteht aus zwei Zonen. Die eine umfasst Einkaufs- und korporative Gebäude, die nicht Eigentum von Lindner sind. Dieser Teil besteht aus 22 Gebäuden, darunter Kino Arena, Hotel Holiday Inn, Technopolis, der Handelskomplex von BMW und andere. Der zweite Teil des Parks, dessen Eigentümer Lindner ist, besteht aus 13 Gebäuden. Davon sind 9 errichtet, die vermietet sind. Die restlichen vier sollen bis Ende 2007 errichtet werden. Im völlig fertig gestellten Zustand werden ca. 190 000 m2 abgewickelter bebauter Fläche Eigentum von Lindner sein, wovon 88000 m2 Büroflächen, etwa 8000 m2 Handelsflächen und etwa 20000 m2 Lagerflächen vermietet werden. Zurzeit sind alle Businessflächen im Park zum Preis zwischen 9 und 12 Euro pro Quadratmeter und Monat vermietet.
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