Dobrich
Die Region von Dobrich umfasst 8 Gemeinden: Gemeinde Dobrich mit dem dazugehörigen Gebiets- und Gemeindezentrum Dobrich, die Gemeinden Balchik, Shabla, Kavarna, Tervel, General Toshevo und Krushari. Dobrich ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum in einem traditionellen Getreideanbaugebiet zwischen dem Unterlauf der Donau und der Schwarzmeerküste. Es liegt 50 km nördlich von Varna und 480 km von Sofia entfernt an einer Abzweigung der Eisenbahnlinie Sofia – Varna und ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt nach Varna, Balchik, Tervel, Silistra und Shumen.
Dobrich ist die achtgrößte Stadt Bulgariens und die zweitgrößte nach Varna im nord-östlichen Teil des Landes. Das heutige Stadtgebiet und dessen Umgebung wurden wegen der dort vorkommenden fruchtbaren Schwarzerde schon seit vorrömischen Zeiten als Kornkammer genutzt, was die Region in den Fokus politischer und wirtschaftlicher Interessen der Nachbarn rückte. Die ersten archäologischen Zeugnisse der Stadt reichen bis in die Antike (4-3. Jahrhundert v. Chr. Bis 2-4. Jahrhundert u. Z.) und das frühe Mittelalter (7.-9. Jahrhundert u. Z.) zurück. Im Zentrum der Stadt wurden bei archäologischen Ausgrabungen altbulgarische Gräber und heidnische Gräber entdeckt. Die verwüstenden Einfälle der Petschenegen (einem Turkstamm aus den Wolgagebieten) im ersten Drittel des 11. Jh. entvölkerte das Innere der Dobrudzha und das Leben in den Siedlungen kam während der ganzen Periode des Zweiten Bulgarischen Reiches zum Erliegen. Während des 16. Jh. entstand an diesem Kreuzungspunkt von Handelswegen wieder eine Siedlung. Hier verliefen die Handelswege von der Donau zum Schwarzen Meer und von Osteuropa ins Innere der Balkanhalbinsel.
Dobrich ist heute ein ländliches Provinzzentrum - mit Maschinenbau, Markt, Lebensmittel- und Textilindustrie. Der Immobilienmarkt floriert in den letzten Jahren dank des Unternehmergeistes der jungen Bevölkerung und der Bemühungen des Gebiets um Förderung der einheimischen Gemeinden. Geschäftsinitiativen und –anregungen werden in dieser Stadt gut aufgenommen und kräftig unterstützt. Das gut aufgebaute Bildungssystem bietet der jungen Bevölkerung ausreichend Möglichkeiten für Karrierewahl. Die Studentenzahl nimmt in den letzten ständig zu, was zur schnellen wirtschaftlichen Entwicklung des Gebiets beiträgt.
Viele nationale und internationale Projekte laufen in der Stadt und im Gebiet und ziehen ebenfalls die Aufmerksamkeit der Immobiliensuchenden in Bulgarien an. Dazu gehört eine Organisation, deren Ziel die Veranstaltung von Handelsmessen, Ausstellungen, Fachausstellungen sowie Zurverfügungstellung verschiedener spezialisierter Dienstleistungen im Hinblick auf die wachsende landwirtschaftliche Produktion und die Förderung des Warenhandels auf dem Binnen- und internationalen Markt ist. Die Straßeninfrastruktur ist in der Region gut entwickelt, was für die Immobiliensuchenden von großer Bedeutung ist.
Die Stadt Balchik liegt auf der Schwarzmeerküste, 36 km nordöstlich von Varna und ca. 500 km von Sofia entfernt. In der Region um Balchik lebten bereits thrakische Stämme, als im 6. Jh. V Chr. Griechen aus Milet hier eine Kolonie gründeten, die sie Krunoy (Quelle) wegen der zahlreichen Karstquellen nannten. Zu Beginn unserer Zeitrechnung soll das Meer eine Dionysosstatue ans Ufer gespült haben, daher wurde der Name später zu Ehren des Weingottes Dionysos in Dionysopolis geändert. Der heutige Name der Stadt geht auf einen regionalen Feudalherrn (Balik) aus dem 14. Jh. zurück. Balchik ist heute Seebad und wird wegen seiner malerischen Lage von zahlreichen Touristen besucht. Die Hauptattraktion Balchiks ist das Schloß der ehemaligen rumänischen Königin Maria, erbaut nach Entwürfen der italienischen Architekten Americo und Augostino. 1913, nach dem Vertrag von Bukarest, war Balchik Rumänien zugesprochen und fiel erst 1940 wieder an Bulgarien. Das von einem Minarett überragte Schloss stellt samt seiner Parkanlage eine bunte Mischung europäischer und orientalischer Stilelemente dar. Der das Schloss umgebende botanische Garten umfasst eine Fläche von 10 ha; darin ist eine Sammlung von über 250 Kakteenarten zu sehen. Die Stadt hat einen Seehafen, der kleine und mittelgroße Passagierschiffe und Frachtschiffe bedienen kann. In unmittelbarer Nähe liegt auch der Yachthafen von Balchik.
Das kleine Dorf Kranevo liegt sich ca. 20 km von Varna und nur 2 km vom Ferienkomplex Albena entfernt. Das Dorf ist für den Nationalen Kinderferienkomplex bekannt. Der Strand ist mit hellem Sand bedeckt und der Meeresgrund fällt sehr allmählich ab. Die Kombination von Mineralquellwasser, frischer Luft und herrlichem Strand verwandelt den Ort in eine der für Immobilienkauf am meisten gefragten Regionen.
Kavarna, 52 km südöstlich von Dobrich, war im 14 Jh. Hauptstadt des Despotentums Dobrudza. Das vom Meer stark beeinflusste gemäßigte Kontinentalklima trägt zur Entwicklung Kavarnas als Seebad bei. Das Strandgebiet liegt 2-3 km weiter an einer kleinen Bucht. Kavarna verfügt über einen Yachthafen. Die Region von Kavarna bietet ebenfalls viele hervorragende Immobilienangebote.
Das Gemeindezentrum General Toshevo liegt in einer typischen landwirtschaftlichen Region, 25 km nordöstlich von Dobrich entfernt. Die Landwirtschaft schafft Voraussetzungen für die Entwicklung der Nahrungsmittelindustrie, die landwirtschaftliche Produktion verarbeitet. Es wurden kleine und mittelständische Betriebe für Erzeugung von Fleischkonserven, Käse, Speiseöl, Wurstwaren u.a. errichtet. Relativ schwächer sind der Maschinenbau, die Holzverarbeitung und die Keramikindustrie vertreten. General Toshevo nimmt eine günstige Lage an der Gasleitung Russland – Bulgarien ein. Seit vier Jahren gibt es ein Programm für die Gasversorgung der Objekte, die für die Gemeinde von Bedeutung sind. Man hat mit der Gasversorgung von Privatwohnungen begonnen. Zu diesem Zweck wurde eine gemischte Dobrudzha Gas GmbH mit Beteiliging der Gemeinde gegründet. Die Gemeinde General Toshevo umfasst 41 Orte, die größten davon sind Kardam, Spasovo, Krasen, Rositsa, Vasilevo, Preselentsi, wo Sie viele günstige Immobilienangebote finden können.
Die Region liegt in der Nähe der Donau und kann somit über eine weitere Transportmöglichkeit verfügen.


