Kyustendil
Die Stadt Kyustendil und die gleichnamige Gemeinde befinden sich in den äußeren Regionen Bulgariens, 90 km südwestlich von Sofia, 70 km nordwestlich von Blagoevgrad und 22 km von der Grenze zwischen Bulgarien und Mazedonien entfernt. Die Stadt liegt am Fuße des Osogovo Gebirges in einer Höhe von 526 m über dem Meeresspiegel zu beiden Ufern des Flusses Banska. Das örtliche Klima hat einen günstigen Einfluss auf das schöne und fruchtbare Kyustendilska Tal und trägt zur großen Nachfrage der Immobilien in diesem Teil Bulgariens bei. Das Gemeindezentrum Kyustendil und seine Umgebung sind als „Bulgariens Obstgarten“ bekannt. Außerdem ist Kyustendil ein bekannter balneologischer Kurort, der viele Besucher und Investoren anzieht und Immobiliensuchenden empfohlen wird. Die heilkräftigen Mineralquellen, der fruchtbare Boden, das gute Straßennetz und die Natur ziehen breites Interesse auf sich und deshalb ist es nicht verwunderlich, dass viele ihre bulgarische Immobilie ausgerechnet hier ausgesucht haben. Kyustendil ist eine der ältesten bulgarischen Städte und beeindruckt mit dem starken Einfluss seiner kulturellen Tradition. Angezogen von den heilkräftigen Mineralquellen haben die Thraker im 5-4 Jh. v. Chr. eine Siedlung hier gegründet. Zur Zeit der römischen Herrschaft über die Balkanhalbinsel erwuchs die Stadt zu Schönheit und Größe, besonders unter dem Kaiser Ulpius Trayan. Ulpiya Pautaliya, wie die Stadt damals genannt wurde, erreichte den Gipfel ihres Wohlstandes und Ruhms im 2. und 3. Jahrhundert. In der von Festungsmauern umgebenen Stadt erreichten die Römer Tempel, ein Stadion, ein Theater und ein Forum sowie das Heiligtum des Äskulaps. Wasserleitungen versorgten die Stadt mit frischem Trinkwasser. In der Umgebung, inmitten von Park und Gartenanlagen, befanden sich die Villen der reichen Bürger. Überreste römischer Bauten sind am Fusse des Hügels Hissarlaka freigelegt, wo sich einst die altertümliche Stadt ausbreitete. In einer Urkunde des byzantinischen Kaisers Vassilij II vom 1019 wird die Stadt mit dem Namen Velbazhd erwähnt. Kyustendil wurde an den bulgarischen Staat unter dem Zaren Kaloyan (1197 – 1207) angeschlossen. Später, im 16. Jh. wurde die Stadt in Kyustendil auf den Namen des Feudalherrschers Konstantin Dragash umbenannt. Mitte des 15. Jh. Beginnen die Türken, die Stadt zu erobern. Die Stadt ist reich an kulturellen Denkmälern aus verschiedenen historischen Epochen – Überreste mittelalterlicher Festungen, antiker Straßen und Mosaiken, mittelalterlicher und während der bulgarischen nationalen Widergeburt errichteter Kirchen, Moschee, Überreste eines altertümlichen öffentlichen Bades u.a.- Faktoren, die unaufhörliches Interesse unter den Liebhabern bulgarischer Immobilien erwecken. In der Nähe von Kyustendil liegt die kleine Stadt Rila, ca. 80 km von Sofia, 10 km von der Stadt Kocherinovo und 23 km von der Stadt Dupnitsa entfernt. Diese Stadt ist auch für die in der Nähe liegenden Pyramiden beim Dorf Stob sowie das weltberühmte Rila-Kloster bekannt. Die Stadt trägt den Namen des Gebirges, in dem sie liegt. Die Lebensbedingungen sind herrlich, das Klima und die Ruhe sind von Bedeutung für diejenigen, die nach einem zweiten Zuhause in Bulgarien suchen und eine Immobilie in dieser Region erwerben möchten.
Das Rila-Kloster, 20 km östlich der kleinen Stadt Rila, eine der größten Errungenschaften der alten bulgarischen autodidaktischen Baumeister, ein echtes und schönes Denkmal der heldenhaften Vergangenheit des bulgarischen Volkes, seiner künstlerischen Meisterschaft und nationalen Einheit, liegt im Herzen des Rila-Gebirges, im Tal des Rila-Flusses, in 1700 m über dem Meresspiegel. Als prächtigstes und monumentalstes Wahrzeichen orthodoxer Religion in Bulgarien ist das Kloster eine Art „Wallfahrtsort“ für Bulgaren und ausländische Touristen gleichermaßen.
In seiner ursprünglicher Gestalt wurde das Kloster vom hl. Ivan Rilski (876 -946) gegründet, der sich als Einsiedler in die Einsamkeit der Berge zurückgezogen hatte und hier in einer Höhle lebte. Schon zu Lebzeiten soll er als Heiliger verehrt worden sein. Mönche scharten sich um ihn und schufen um 931 die Grundlage für eine Klostergemeinschaft. Wo sich das Domizil der Klostergemeinschaft befunden hat, konnte bis heute nicht geklärt werden. Erst seit dem 14. Jh. sind präzise Angaben überliefert: Der Feudalherr Hrelyo Dragovol ließ im 14 Jh. bestehende Klosterbauten befestigen, der so genannte Hrelyo-Turm im Klosterhof stellt somit das älteste gebliebene Zeugnis jener Epoche dar.
Während des Zweiten Bulgarischen Reiches erfuhr das Kloster eine beständige Förderung und wurde – vor allem unter den Zaren Ivan Alexander (1331-71) und Ivan Shishman (1371-1393) – mit Privilegien bedacht. Seine heutige Gestalt ist im Wesentlichen ein Werk des 19.Jh., als Rila sich erneut zu einem kulturellen und geistigen Zentrum des Landes entwickelte. Nach einem schweren Brand 1833 wurde das Kloster mit finanzieller und tatkräftiger Unterstützung aus allen Teilen des Landes rekonstruiert. Große Meister verschiedener Schulen wurden and diesem Projekt beteiligt, dessen glanzvolle Wiederherstellung als nationale Aufgabe betrachtet wurde. So ist es noch heute schwierig, bestimmte Bauteile oder Fresken einzelnen Künstlern zuzuordnen. Vielleicht ist das Rila-Kloster gerade deshalb als Gesamtkomposition so einmalig und faszinierend. Die mehrgeschossigen Wohngebäude sind durch Stein- und Holzarkaden, durch Erker und Kioske gegliedert. Hierzu kommen Schnitzereien, ornamentale Verzierungen sowie die farbigen Wandmalereien. Jeder Flügel hat sein eigenes Gepräge erhalten. Je nach Tageszeit und Wetterverhältnissen ergeben sich völlig unterschiedliche Licht- und Schattenwirkungen, die eine ganz eigene Atmosphäre entfalten. Die farbenprächtigen Malereien im offenen Säulengang ziehen die meiste Aufmerksamkeit auf sich. Zusammen mit den Fresken im Inneren der Kirche werden ca. 1200 Szenen religiösen Inhalts erzählt. Zahlreiche Stifterportraits und realistische Darstellungen geben aber auch Auskunft über diesen Zeitabschnitt der Wiedergeburtszeit. Viele der Szenen an den Außenwänden stellen dem diesseitigen Lebenswandel Höllenqualen gegenüber, geißeln den Lebenswandel mancher Zeitgenossen und leiten zu einem gottesfürchtigen Leben an. Viele Meister, vor allem aus den Schulen von Samokov und Bansko, haben sich an den Malereien beteiligt, so bekannte Namen wie Zahari Zograf, Stanislav Dospevski und Dimiter Molerov sind darunter. Die vergoldeten Schnitzarbeiten und das reichhaltige Bildprogramm im inneren der Kirche legen ein weiteres Zeugnis für die repräsentative Bedeutung dieser Stätte ab.
Einen Teil der bulgarischen Geschichte verwahren heute das Klostermuseum und seine reiche Bibliothek, in der originale handgeschriebene Bücher, Urkunden einstiger bulgarischer Zaren, Erlasse türkischer Sultane sowie auch der erste in Bulgarien hergestellte Globus, entstanden unter den fleißigen Händen des gelehrten Mönchs Neofit Rilski (Neofit von Rila 1793-1883), zu finden sind.
Die Stadt Sapareva Banya ist für die vielen attraktiven auf ihrem Territorium gelegenen Immobilien bekannt, weil sie am nördlichen Hang des Rila-Gebirges im südästlichen Teil Bulgariens liegt. Sie ist das Verwaltungszentrum der gleichnamigen Gemeinde, deren Grenzen Resilovo, Ovchartsi, Saparevo und das Gebirgskurort Panichishte einschließen. In diesen Ortschaften werden Sie auf eine Fülle vorzüglicher Immobilien stoßen. Sapareva Banya ist stolz auf seine sauberen Gebirgs- und Mineralquellen, die letzteren davon einige der heißesten in Europa mit Temperatur von 103 ºC sind, was zusätzlich das Interesse an Immobilien in dieser Region erhöht. Im Zentrum der Stadt entspringt der einzige Geysir auf dem Balkan. Es gibt ebenfalls Hotels und zahlreiche Unterhaltungslokale und nach Meinung vieler liegen die besten bulgarischen Immobilien ausgerechnet hier.
Die großartige Ecke von Boboshevo ist der Ort, wo sich zwei Gebirge begegnen, ein richtiger Fund für alle, die nach beeindruckenden mit deren Landschaft Gebirgsimmobilien in Bulgarien suchen. Hier fließen zwei Flüsse Dzherman und Struma zusammen und Struma fließt zum Ägaischen Meer weiter. Der Fluss ist die natürliche Klimascheide zwischen zwei Klimazonen – die mediterrane und die kontinentale. Die Gegend ist außerordentlich reich an mannigfaltiger Flora und Fauna. Ein Teil unseres Landes ist gut erkundet und nicht erkundet zugleich, ein Land, das entdeckt werden soll, ein Land mit einer Vielzahl günstiger Immobilienangebote in Bulgarien.
Die Gemeinde Boboshevo liegt in 360 m Höhe über dem Meeresspiegel im südöstlichen Teil des Gebiets von Kyustendil. Die Gemeinde umfasst das Verwaltungszentrum Boboshevo und die Dörfer Badino, Blazhievo, Visoka Mogila, Vukovo, Dobrovo, Kamenik, Skrino, Slatino, Sopovo, Usoyka, Tsiklovo, wovon sich jedes einer Fülle günstiger Angebote zum Immobilienverkauf in Bulgarien rühmen kann.


